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Wirtschaft

Wirtschaftsmediation = interne Konfliktregelung durch neutrale Vermittler

• Ablauf einer Wirtschaftsmediation

Ein neutraler Vermittler erhält den Auftrag, die Konfliktregelung von zwei oder mehreren Streitparteien zu begleiten. Zuerst führt der Vermittler Gespräche mit den einzelnen Streitparteien. Dann finden gemeinsame Gespräche statt. Am Ende des Prozesses steht eine gemeinsame schriftliche Vereinbarung. Einen Film über den klassischen Ablauf einer Wirtschaftsmediation zwischen zwei Managern finden Sie hier.

Mehr Transparenz in Ihre Konfliktkosten! Wirtschaftsmediation senkt Unternehmenskosten nachhaltig: In einer Studie der Wirtschaftskammer wurde festgestellt, dass befragte Unternehmen von einem Kosteneinsparungspotential von 634 € pro Mitarbeiter pro Jahr ausgehen. Der Großteil dieser Kosteneinsparungen erfolgt durch Reduktion der Krankenstandstage.


• Wer braucht Wirtschaftsmediation?

In welchen Fällen „bringt“ Wirtschaftsmediation einem Unternehmen was?

1. Innerbetriebliche Konflikte

Konflikte zwischen Abteilungen, Teams, Funktionsträgern (Gewerkschaft und Arbeitgeber), zwischen Vorgesetzen und Mitarbeiter
Bei Strukturänderungen (z.B. Organisationsstruktur)
Bei Betriebsübergabe (Nachfolgebestimmungen, Erbschaftsregelungen, Generationenkonflikte)

2. Konflikte mit anderen Unternehmen

Ein klassisches Beispiel für die Anwendung von Wirtschaftsmediation ist bei Streitigkeiten im Bereich Einkauf. Das Unternehmen hat eine Dienstleistung bestellt und ist mit der Lieferung, Ware, Qualität bzw. Umsetzung nicht zufrieden. Der Klagsweg steht beiden Unternehmen offen, doch dauert dieser viel zu lange und die Projektumsetzung ist zeitkritisch. Hier kann mit einer Wirtschaftsmediation eine nachhaltige Vereinbarung getroffen werden, die es beiden Seiten ermöglicht weiter zusammen zu arbeiten.